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Porz Mitte - ein Stadtteil zwischen Vision und Stadtentwicklung

"Volles Haus" auf der Bürgersprechstunde mit Herrn Bernd Streitberger

bsp resume 01Der Bürgerverein Porz-Mitte hatte vor einigen Monaten Herrn Bernd Streitberger, moderne stadt, als Gast / Referent in die Bürgersprechstunde am 20.10. 2015 in das Restaurant Dubrovnik, Hauptstr. 436-438 zum Thema > Machbarkeitsstudie, Abriss HERTIE Ruine, Neugestaltung Friedrich-Ebert-Platz < eingeladen.

Dieses Thema ist für die Porzer Bevölkerung sehr wichtig, da sie leider täglich durch den Anblick der desolaten HERTIE Immobilie und des gesamten Umfeldes nicht „verwöhnt“ wird. Der Andrang war mit über 60 Besuchern sehr groß, denn das Thema „bewegt“ die Porzer und entsprechend hoch waren natürlich auch die Erwartungen an Herrn Streitberger.

bsp resume 02Herr Streitberger stellte ganz kurz nochmal das Konzept der Variante B1 vor und ging dann auf die Fragen von Sigrid Alt/Bürgerverein Porz-Mitte ein. Sie gab eindringlich zu bedenken, dass ein Alleinstellungsmerkmal, für das es sich lohnt, nach Porz zu kommen, sehr wichtig ist. Es fehlt bis jetzt noch ein Stadtmarketingkonzept sowie ein aktuelles Einzelhandelsgutachten.

Die Variante B1 wurde am 10.09.2015 vom Rat beschlossen. Es werden jetzt Gespräche geführt, wie man B1 umsetzen könnte. Bürgeranmerkungen aus dem 1. Workshop werden eingearbeitet und sind in Planung.

Zurzeit werden Gespräche mit den privaten Anliegern, die von dem Umbau betroffen sind, geprüft. Mit der Stadt Köln wird ein sauberes Vergaberecht erörtert.

Es wurden sehr viele kritische Fragen gestellt, da aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger noch kein endgültig gutes Konzept vorliegt.

Der Kirchenvorstand beklagt die späte Einbindung in die Pläne der Stadt. Ob die Verhandlungen zum Abriss des Dechant-Scheben-Hauses führen, ist derzeit noch unklar. Alle Planungen sind stark vom Verbleib oder Abriss des Dechant-Scheben-Hauses abhängig. Die neue Bebauung ist nur möglich, wenn die Tiefgarage komplett abgerissen wird.

Die Bebauung wird dennoch stattfinden, da die Passage zur Bahnhofstraße hin sehr unattraktiv ist.

Es ist in diesem Konzept auch Wohnbebauung vorgesehen, die von einigen Bürgerinnen und Bürgern gar nicht gewünscht wird. Man wünscht sich ein städtisches Gefüge für die Themen Arbeiten, Einkaufen und Freizeit. Leider ist keine kulturelle Einrichtung im Plan vorgesehen. Es gibt eine weitere Beteiligung der Bürger im Frühjahr 2016. Die Politik wünscht sich, nicht alles dem privaten Investor zu überlassen, denn es muss noch Möglichkeiten zur Mitsprache der Bürger geben.

Die Zeitschiene beträgt tatsächlich ca. 5 Jahre, was den Bürgerinnen und Bürgern so nicht bewusst war. Laut Aussage von Herrn Streitberger ist eine Revitalisierung der Innenstadt nur durch den Abriss der HERTIE Ruine möglich.

Alle Besucher der Bürgersprechstunde halten ein Alleinstellungsmerkmal für unbedingt notwendig, da keiner aus dem Umland wegen „eines T-Shirts von H&M nach Porz kommt.

Wir wünschen uns eine großzügige Planung, unter Einbeziehung der umliegenden Areale bis hinunter zum Rhein. Diese attraktive Rheinpromenade ist ein großer Vorteil für Porz und wir alle müssen mit viel Engagement für eine positive Stadtentwicklung kämpfen.

Ob wir in dem ganzen Konzept noch unsere Visionen verwirklichen können? Warten wir es ab!

... und WIR packen Porz an!