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Stammtisch im September zum Thema „Vorsorge im Alter“

Wichtige Informationen durch Frau Gras-Nicknig

stammtisch 01Unser Stammtisch am 14. September 2022 im Haus Knott war aufgrund der Ankündigung in der lokalen Presse und auf unserer Website sehr gut besucht. Das Thema „Vorsorge für das Alter“, über das Helene Gras-Nicknig, 1. Vorsitzende im Förderverein Hospiz Porz, referierte, hat viel Zuspruch gefunden. Viele haben sich bereits Gedanken gemacht und eine Verfügung getroffen, einige haben es aber noch vor sich hergeschoben. Frau Gras-Nicknig begann ihren Vortrag mit einer sich kürzlich abgespielten Geschichte.

Eine begüterte ältere Dame erlitt zu Hause einen Schlaganfall, konnte niemanden mehr verständigen, als sie nach 24 Stunden gefunden wurde. Sie war nicht in Lebensgefahr. Ihre nahestehende Freundin, die gerne die Angelegenheiten geregelt hätte und auch Informationen an das Krankenhaus gab, bekam jedoch aus Datenschutzgründen von dort keinerlei Auskünfte. Die Betroffene war nicht mehr in der Lage sich zu artikulieren und ihren Willen zu äußern. So kommt eine vom Gesetzgeber ernannte, fremde Betreuung ins Spiel, die nach ihrem Gutdünken die Entscheidungen fällt.

Wenn keine Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht zugunsten verantwortungsvoller Personen vorliegt, können nicht einmal der Ehemann oder Kinder Verfügungen über den Kranken treffen. Die vorgenannten Dokumente sollten unbedingt ausgefüllt und Verantwortung tragende, vertrauenswürdige Personen darin benannt werden. Auch die Abwicklung von Bankgeschäften sollte darin enthalten sein, neuerdings auch, wie mit den vorhandenen Daten in PCs und Mobiltelefonen umgegangen werden soll. Es ist auch darauf zu achten, dass sowohl Patientenverfügung wie auch Vorsorgevollmacht mindestens alle 2 Jahre durch eine erneute Unterschrift mit Datum, „dass es keine Änderung gibt“ den aktuellen Wunsch des Betroffenen wiedergibt. Alle Dokumente kann man bei einem Notar verfügen lassen und beim Vorsorgeregister hinterlegen. Dadurch kann man unnötige Betreuungsverfahren effektiv vermeiden.

Alle Informationen darüber gibt es in www.vorsorgeregister.de . Die vorgenannten Dokumente ersetzen nicht das Testament und umgekehrt. Dieser äußerst informative Abend erhielt viel Zustimmung von allen Anwesenden mit vielen guten Gesprächen abgeschlossen. Frau Gras-Nicknig wies noch auf das Benefizkonzert für das Hospiz Urbach am 08. Oktober um 19.00 h im Rathaussaal hin, mit Künstlern wie King Size Dick, dem Kölschen Tenor Norbert Conrads u.a. (Kartenverkauf bei Foto Stephan und Sanitätshaus Salgert).

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